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02.03.2022: Interview mit Hendrik Vahle zur anstehenden Bürgermeisterwahl


Lest hier das Interview von Bündnis 90/Die Grünen in Volkmarsen mit dem Büergermeisterkandidaten Hendrik Vahle.

Der Count Down läuft: Am 6. März 2022 ist Bürgermeisterwahl in Volkmarsen. Schon früh hat sich der Volkmarser Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN entschieden, Hendrik Vahle bei seiner Kandidatur zu unterstützen. Warum? Die Gründe möchten wir Euch in einem kurzen Interview mit dem Bürgermeisterkandidaten aufzeigen.

Wir als Volkmarser GRÜNE sind u. a. mit den Zielen Schaffung sicherer Radwege und die Anbindung aller Ortsteile an die Kernstadt angetreten. Herr Vahle, wie wichtig ist für Sie eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und was beinhaltet diese aus Ihrer Sicht?

Hendrik Vahle: Verkehrsinfrastruktur ist für mich mehr als die Erhaltung und die Instandsetzung der Straßen für den Autoverkehr. Auch die Schaffung von Rad- und Wanderwegen habe ich im Fokus. Gerade haben wir den H9 als gemeindeübergreifenden Wanderweg geschaffen, der meines Wissens sehr gut angenommen wird. Ich möchte auch weiterhin über den Tellerrand, sprich über die Kreis- und Landesgrenzen, hinausschauen. Hierdurch könnten interessante Fahrradrouten entstehen – beispielsweise eine Drei-Burgen-Tour über Weidels-, Kugelsburg und Desenberg. Auch eine Seen-Tour über den Diemel- und Twistesee wäre denkbar. Dabei habe ich auch die Nordwaldecker Kommunen bei der Ausweitung des Radwegenetzes im Blick.

Und wie sieht es mit der Rad-Anbindung der einzelnen Ortsteile Volkmarsens aus?

Auch das ist ein wichtiges Thema. Ich weiß, dass hier noch Lücken klaffen – beispielsweise bei der Verbindung von Hörle, Herbsen und Ammenhausen. Auch nach Lütersheim ist die Anbindung per Rad nicht optimal. Bei der Verbindung Volkmarsen – Külte wird es in diesem Jahr einen Lückenschluss geben. Die Verbindung von Volkmarsen über Rhöda nach Breuna ist bereits in Arbeit. Die Strecke nach Welda wurde kürzlich erneuert. Mein Ziel ist, einen fließenden Radverkehr zu ermöglichen, denn das wird auch immer mehr abgefragt.

Welche Ziele haben Sie bezüglich des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)?

Hendrik Vahle: Es gibt ein städtisches Ziel, was sich die Stadtverordnetenversammlung Volkmarsen bereits gesetzt hat, nämlich dass jedes Jahr die ÖPNV-Angebote vorgelegt werden. Daraus würde ich im nächsten Schritt erarbeiten wollen, welcher Bedarf in welchem Ortsteil besteht – also was die Leute vor Ort wollen - und ob sich das finanziell realisieren lässt. In Lütersheim gibt es beispielsweise keine Busverbindung. Wer in Lütersheim wohnt, kann derzeit nur mit dem Sammeltaxi fahren. Eine Idee wäre hier beispielsweise ein barrierefreier Stadt- oder Bürger-Bus. Dies will aber wohl überlegt und geprüft sein - gerade auch in finanzieller Hinsicht - und geht meines Erachtens nur mit der aktiven Beteiligung der Bevölkerung, bspw. als ehrenamtliche Fahrer.

Als Volkmarser GRÜNE sind wir mit dem kommunalpolitischen Ziel der Stärkung von Ehrenamt und Vereinen und dem konkreten Wunsch nach einem/einer hauptamtlichen Mitarbeiter*in mit Zuständigkeit für Ehrenamt und Vereine in der Stadtverwaltung angetreten. Ihnen liegt dieses Thema auch am Herzen?

Hendrik Vahle: Ja, sehr. Denn Vereine sind auch die Stützen der Gesellschaft. Ich würde gerne eine Art Bürger- und Vereinsmanager*in in der Verwaltung etablieren, quasi als ersten Ansprechpartner für Vereinsvorstände mit kurzem Draht zur Verwaltung. Ob dies ein hauptamtlicher Mitarbeiter oder auch ein engagierter Ehrenamtler sein kann, möchte ich dabei an dieser Stelle noch offen lassen.

Zudem möchte ich gerne regelmäßige Treffen mit den Vereinsvorständen anbieten, an denen auch Vertreter*innen der Stadt teilnehmen. Dort könnten auch vereinsübergreifende Themen besprochen werden – beispielsweise wo die Vereine Probleme sehen und wie man sich gegenseitig unterstützen kann. Die Einführung der neuen Datenschutz-Grundverordnung vor einigen Jahren war ein solches Thema, das viele Vereinsvorstände sehr gefordert hat. Hier könnte geprüft werden, wo die Stadt Volkmarsen Einflussmöglichkeiten hat bzw. die Vereine und Verbände beispielsweise durch Einladungen an Referenten unterstützend tätig werden kann. Aber das hängt natürlich davon ab, wie diese Ideen von den Ehrenamtlichen angenommen werden.

Uns GRÜNEN sind die Themen Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit sehr wichtig. Auf Ihren Wahlkampfveranstaltungen sprechen Sie von „Nachhaltigkeit finanziell, demographisch und bezogen auf den Klimaschutz“. Bedeutet die Reihenfolge, dass sich der Klimaschutz den anderen Zielen unterzuordnen hat?

Hendrik Vahle: Nein, für mich ist das keine Reihenfolge, sondern ein Zusammenspiel der Themen. Ich habe das Ziel, Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz stärker hervorzuheben – aber im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten. Der Begriff Nachhaltigkeit kommt ja aus der Forstwirtschaft und bedeutet, dass man dem Wald immer nur so viel entnehmen darf, dass genügend nachwächst, den Wald also nicht überbeansprucht. So ähnlich würde ich den Begriff Nachhaltigkeit im Allgemeinen sehen. Nachhaltiges Handeln soll keine Ausnahme bleiben, sondern es wird der Normalfall werden müssen. Aber wir müssen schauen, dass wir auch das Geld dafür haben. Denn wenn unsere Kinder und Enkel die Schulden dafür zahlen müssen, wird meines Erachtens das Nachhaltigkeitsprinzip ad absurdum geführt. Deshalb spreche ich von „demografischer Nachhaltigkeit“.

Aber die Stadt muss beim Thema Nachhaltigkeit auch als Vorreiter vorangehen. D. h. wir müssen uns bei diesem Thema erstmal klar darüber werden, was wir für eine Energiebilanz haben: Was brauchen wir an Energie, was produzieren wir. Ich glaube, da ist noch ganz viel drin, auch als Stadt gesamt – nicht nur die städtischen Gebäude.

Es wäre mir wichtig, dass wir dahin kommen, dass wir zumindest erst einmal auf dem Papier autark sind und dann in einem nächsten Schritt schauen, wie die Energiebilanz unserer eigenen Gebäude ist. Beispielsweise könnte man in der Nordhessenhalle und der Erpetalhalle in Ehringen auf LED-Beleuchtung umrüsten. Das macht jedoch nur Sinn, wenn wir da entsprechende Förderungen in Anspruch nehmen können. Ich bin aber aufgrund der neuen Regierung gerade im Bund guter Dinge, dass es in nächster Zeit verstärkt Fördermittel für diese Bereiche geben wird. Aber hier ist wichtig, diese Fördermittel dort zu nutzen, wo Bedarf ist, und zu schauen, welche Möglichkeiten bestehen und welches die beste für Volkmarsen ist.

Ein gutes Beispiel ist hier mein Bestreben, die Digitalisierung im Rathaus voranzubringen. Die Sitzungsdienste und Rechnungsbearbeitung haben wir bereits umgestellt und sparen dadurch jede Menge Papier ein.

Gewässerschutz ist für uns GRÜNE ein wichtiges Thema. Werden Sie die Umsetzung der im Jahr 2000 verabschiedeten europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) weiter vorantreiben? Wie überzeugen Sie Landwirte, um entsprechende Grundstücke zu erwerben?

Hendrik Vahle: Ich glaube, da hat unser derzeitiger Bürgermeister Hartmut Linnekugel einen guten Weg gefunden, indem er guckt, was wir als Tauschfläche anbieten können. Ich möchte definitiv an dieser Umsetzung festhalten. Es ist ja auch ein Programm, das sehr gut gefördert wird. Leider ist die Umsetzung etwas schleppend. Ich denke, daran müssen wir arbeiten.

In Hessen sollen bis 2025 25 Prozent der Agrarflächen ökologisch bewirtschaftet sein, nach Plänen der Ampel-Koalition sind es 30 Prozent bis 2030. Wie kann die Stadt hier einen Beitrag leisten, um diese Ziele zu erreichen?

Hendrik Vahle: Auch hier ist noch mehr Aufklärungsarbeit gefragt: Wir müssen den Landwirten aufzeigen, was es bringt es, wenn man ökologisch bewirtschaftet. So kann man im nächsten Schritt eventuell erreichen, dass mehr Landwirte auf eine ökologische Bewirtschaftung umsteigen. Einige Kommunen achten bei der Verpachtung ihrer Flächen ja bereits darauf, dass die Flächen ökologisch bearbeitet werden. Das kann aber nur durch die Stadtverordnetenversammlung entschieden und gemeinsam umgesetzt werden. So etwas gelingt gemeinsam. Deshalb ist mir vor allem die Aufklärung wichtig. Aber auch hier gilt: Nachhaltigkeit wird in der Zukunft nicht die Ausnahme sein, sondern muss der Regelfall sein.

Stichwort Erhaltung der historischen Bauwerke und Reduzierung des Flächenverbrauchs – wie stehen Sie diesen Themen gegenüber?

Hendrik Vahle: Die Neubaugebiete sind ja schon weitgehend abgesteckt: an der Herbser Straße in Volkmarsen, das Neubaugebiet in Ehringen, in Külte, Lütersheim und Hörle haben wir noch ein paar Plätze. Ich bin aber der Meinung, dass man den Fokus nicht nur auf neue Bauplätze legen sollte. Erschließen sollte man auch, aber ich glaube, von den übergeordneten Stellen, sprich Bund und Land, werden die Einschränkungen immer größer werden, weil man nicht will, dass es sich immer mehr zersiedelt. Wenn man Bilder der Kernstadt aus den 1950er Jahren mit denen aus 2010 vergleicht, scheint sich die Fläche der Stadt fast verdoppelt zu haben. Die Einwohnerzahl aber nicht. Da müssen wir aufpassen, dass wir uns nicht zu sehr zersiedeln und die Innenstadt verödet. Deswegen müssen wir versuchen, wieder in ein größeres Landes- oder Bundesprogramm aufgenommen zu werden, um auch den privaten Eigentümer Möglichkeiten zu bieten, ihre Gebäudesubstanz zu sanieren. Es gibt auch Förderprogramme zur energetischen Stadtsanierung, beispielsweise von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Auch in älteren Häusern kann man energetisch etwas tun. Ich könnte mir vorstellen, dass wir u. a. energetische Beratungen für Bürger*innen anbieten. Das macht beispielsweise die Gemeinde Breuna schon. Der Abriss alter Gebäude ist für mich immer die letzte Möglichkeit. Anhand eines Leerstandkatasters könnte man sehen, wo Leerstände sind, wo es leistbar ist, die Gebäude zu sanieren und wo eventuell neuer Wohnraum geschaffen werden kann.

Gerade wurde eine Forderung der GRÜNEN, eine zusätzliche Kraft für das Jugendhaus in Volkmarsen zu beschäftigen, umgesetzt. Wie wichtig ist Jugendarbeit für Sie?

Hendrik Vahle: Jugendarbeit ist für mich wichtig, aber das bezieht sich nicht nur auf die städtische. Es gibt ja ganz viel Akteure: Wir haben Vereine, Schulen - mit den AGs -, und wir haben unser städtisches Jugendzentrum. Ich bin der Meinung, dass wir diese noch mehr verzahnen könnten. Ich würde gerne einen Runden Tisch schaffen, wo gemeinsam geschaut wird: Was können wir den Jugendlichen bieten? Ist das, was wir anbieten so richtig? Wo haben wir noch Lücken? Was haben wir für finanzielle Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten? Ich habe schon den Wunsch nach einem Skaterpark vernommen. Ein solches Projekt kann aus meiner Sicht aber nur gelingen, wenn sich alle einbringen. Die Jugendlichen sollten mit einbezogen werden – sowohl bei der Planung als auch bei der Erbringung von Eigenleistungen oder durch die Unterhaltung und Pflege des Platzes.

Beim Jugendzentrum würde ich mir eine größere Frequentierung wünschen. Hier wäre zu überlegen, wie man weitere Angebote schafft und so noch mehr junge Menschen anspricht. Auch da bin ich dafür, über den Tellerrand hinauszuschauen und eventuell mit anderen Gemeinden gemeinsam Angebote zu schaffen. Denkbar für mich wären gemeindeübergreifende Ferienspiele. Dabei gilt es, den Vereinen keine Konkurrenz zu machen, sondern gemeinsam ein breiteres Angebot für Kinder und Jugendliche zu machen.


07.01.2022: Sitzung des Wahlausschusses und Start in den Bürgermeisterwahlkampf

Bei der Sitzung des Wahlausschusses stellte sich für viele Beteiligte noch eine weitere Bewerberin vor, sodass die Bürger am 06. März eine echte Wahl haben zwischen dem durch ein breites politisches Bündnis unterstützen Kandidaten Hendrik Vahle und der Baustoffprüferin Nadia Böhme aus dem Ortsteil Herbsen.

Bündnis 90/Die Grünen unterstützt den bisherigen Büroleiter im Rathaus, Hendrik Vahle und startet in den gemeinsamen Bürgermeisterwahlkampf. Termine folgen in Kürze.

29.11.2021: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstüzt den unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Hendrik Vahle
Hier die Pressemitteilung zur Unterstützung für Hendrik Vahle bei der Wahl am 06.03.2022.


Am Donnerstag, den 25.11.2021 stellte der parteilose Bürgermeisterkandidat Hendrik Vahle dem Volkmarser Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sich selbst und seine Ideen für Volkmarsen vor. Es folgte ein reger inhaltlicher Austausch.

„Wir sind erfreut über einige Übereinstimmungen“, so Ortsverbandssprecherin Laura Lau, „insbesondere die Ideen zur Unterstützung von Vereinen, Belebung der Innenstadt, Digitalisierung und Bürgernähe haben uns überzeugt.“

Auch beim GRÜNEN Kernthema Klima- und Naturschutz fanden sich Gemeinsamkeiten.

Anschließend an das Treffen mit dem 37-jährigen Büroleiter stimmten die anwesenden Mitglieder des Ortsverbandes einstimmig für die Unterstützung des Bürgermeisterkandidaten.

Fraktionsvorsitzender Daniel Clemens: „Wir sehen in ihm einen qualifizierten und passenden Anwärter auf das Bürgermeisteramt. Hendrik Vahle ist die richtige Wahl für Volkmarsen.“

18.11.2021: Haushaltsanträge von Bündnis 90/Die Grünen in Volkmarsen

Wir bringen uns mit zwei Anträgen zum Haushalt in die Beratungen am 07.12.2021 ein. Zum einen bringen wir einen Eintrag für ein festes Buget für Naturschutzprojekte in Volkmarsen ein. Zum anderen versuchen wir den unnötigen und unter Gesichtspunkten des Naturschutzes fragwürdigen Ausbau von Feldwegen (Befestigung von Randstreifen, Verbreitern von Asphaltdecken) zu verhindern. Hier findet ihr unsere Anträge im Wortlaut.



28.06.2021: Für mehr biologische Vielfalt in Feld und Flur
Bündnis 90/Die Grünen stellen Antrag zur Novellierung der Feldwegeordnung an die Stadtverordnetenversammlung Volkmarsen

Nachdem unser Antrag zur Mitgliedschaft der Stadt Volkmarsen bei den Kommunen für biologische Vielfalt e.V. mit fraktionsübergreifender Mehrheit angenommen wurde, stellen wir für die kommende Stadtverordnetenversammlung am 16.09. den nächsten Antrag für mehr Biodiversität.
Lest den Antrag und Begründung unten im Wortlaut.


Bürgerversammlung in Volkmarsen am 02.09.2021

Bitte nehmt die Möglichkeit wahr, an der Bürgerversammlung teilzunehmen.



Aufstehen gehen Rechts in Volkmarsen am 17.04.2021

Mach mit beim Protest anlässlich des Bundeskongresses der Jugendorganisation der AfD in Volkmarsen. Wir treffen uns am Samstag, den 17.04. um 15 Uhr vor dem Rathaus in Volkmarsen.

Gemeinsam wollen wir einstehen gegen Hass und Hetze und für ein buntes, weltoffenes und tolerantes Volkmarsen.

In Zeiten der Pandemie sind dabei natürlich einige Hinweise zu beachten, die zwingend während der Versammlung eingehalten werden müssen und hier aufgeführt sind.


Video-Vorstellung der Kandidaten für die Kommunalwahl 2021 online

Die Kandidaten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellen sich und ihre Kernthemen im Video vor.


Immer informiert bleiben über den Instagram-Kanal von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Volkmarsen

Für die aktuellsten Informationen aus unserem Wahlkampf und politischer Arbeit abboniert unseren Instagram-Account gruene_volkmarsen. Dort werden auch die Kandidaten für die Kommunalwahl 2021 vorgestellt.


Mit grüner Frauenpower ins Parlament

Die Kandidatenliste des neu gegründeten Ortsverbandes Bündnis 90/Die Grünen in Volkmarsen steht. Unser Fokus: Die Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen für die nächsten Generationen.

v. l. vorne Leon und Sabine Lau-Lewald (Lütersheim), Alyssa Scharf (Volkmarsen), Claudia Kreller (Volkmarsen), Katrin Harder (Ehringen), Ronja, Daniel, Jella und Ferdinand Clemens (Hörle), Jochen Siebert (Ehringen), Laura Lau und Lebenspartner Fabian Meding (Ehringen), Malou, Marius und Violetta Bat-Drude mit Titus (Volkmarsen) , Susanne Poser (Lütersheim) Silvia Goldbach (Hörle). Foto: Maria Siebert


Kaum vier Wochen ist unser Ortsverband alt, schon haben wir es geschafft eine Kandidatenliste vollständig zu füllen. Neun Frauen und vier Männer kandidieren im Alter zwischen 19 und 70 Jahren. „Wir freuen uns besonders, dass so viele Frauen Lust haben, in unserem Team mitzuarbeiten“, betont Ortsverbandssprecherin Laura Lau, die die Kandidat*innen-Liste anführt.

Auch über die Verteilung der Kandidat*innen in den Ortsteilen ist Daniel Clemens, der hinter Laura Lau auf Platz 2 der Grünen-Liste kandidiert, sehr froh: „Wir sind sowohl in der Kernstadt Volkmarsen als auch in Ehringen, Hörle und Lütersheim vertreten und haben unser Ohr so ganz nah an den jeweiligen Themen in den Ortsteilen“. So können wir sehen, wo der Schuh in der Bevölkerung drückt und Ihr Anliegen vertreten.

Unsere Themen: Artenvielfalt erhalten und Flächenverbrauch eindämmen

„Immer mehr Feldwege, Hecken, Feldraine und Ackerränder verschwinden – gerade auf dem Land“, sorgt sich Violetta Bat-Drude, die auf Platz 3 der Liste zu finden ist.
Schutz des Trinkwassers sowie zunehmender Flächenverbrauch bei gleichzeitigem Leerstand von Gebäuden, das sind Themen, die Jochen Siebert bewegen.

Unsere Themen: Ehrenamt und Vereine fördern

Ebenfalls ganz vorne auf der Themenliste angesiedelt sind für uns Kinder- und Jugendthemen. Nicht nur in diesem Bereich spielen Vereine eine wichtige Rolle. „Ohne Fördervereine wären beispielsweise die vielen Aufgaben vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit nicht zu stemmen“, so Laura Lau. Doch auch darüber hinaus ist ein reges Vereinsleben wichtig für die Attraktivität Volkmarsens und den Ortsteilen. Vereine, die sich für Kultur und Toleranz einsetzen sind ebenso wichtig wie Sportvereine. „Hier gilt es, die Ehrenamtlichen durch die Politik zu entlasten und zu unterstützen. Warme Worte allein helfen nicht“, fordert Daniel Clemens.

Unsere Themen: Zukunftsfähige und attraktive Stadt

„Eine Stadt wie Volkmarsen mit ihren Ortsteilen hat eine echte Chance – gerade in Zeiten, in denen mobiles Arbeiten immer attraktiver wird. Aber der ländliche Raum muss diese Chance auch nutzen und die richtigen Voraussetzungen schaffen“, so Daniel Clemens.

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