
Für eine Vielfalt der Träger als Möglichkeit für alle Kinder in Volkmarsen! Leider gibt es starke politische Kräfte in Volkmarsen, die das Projekt verhindern möchten. Die vorerst entscheidende Sitzung dazu ist die kommende Stadtverordnetenversammlung. Die öffentliche Sitzung findet statt am 27.06. ab 20 Uhr in der Norhessenhalle. Sei gern dabei!
04.10.2022:
Der Antrag für ein Projekt zur Wiederbewaldung des Stadtwaldes wurde
heute nach intensiver Diskussion von der Stadtverordnetenversammlung mit
breiter Mehrheit angenommen.
Lest hier den Antrag im Wortlaut:
Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat, ein Projekt
zur Wiederbewaldung mit Hilfe des Eichelhähers zu organisieren und zu
finanzieren.
Konkret sollen hierzu unter Absprache mit der
Kommunalwald GmbH auf einer geeigneten Fläche sogenannte „Häherteller“
aufgestellt und mit in umgebenden Waldstücken gesammelten Eicheln
bestückt werden.
Die Verwaltung möge insbesondere über das
Jugendzentrum, sowie die Volkmarser Schulen und Kindergärten für das
Projekt werben und Helfer für das Sammeln der Eicheln, das Aufstellen
der Häherteller und das regelmäßige Befüllen gewinnen.
Die
entstehenden Kosten von schätzungsweise 2.000€ sind aus dem im Haushalt
eingestellten Budget für Naturschutzprojekte zu begleichen.
Da die
Eicheln schon in wenigen Wochen, noch im Oktober 2022 die Reife
erlangen, ist eine gewisse Eile geboten, dieses Projekt noch im
Eichelmastjahr 2022 anzustoßen.
Begründung:
Der Stadtwald hat unter den Dürrejahren der jüngeren Vergangenheit,
aber auch unter Hitzestress und Schädlingsbefall stark gelitten.
Insbesondere der jüngste Waldbegang unter Führung der Kommunalwald GmbH
im Sommer 2022 hat dies den Stadtverordneten deutlich vor Augen geführt.
Nach
Aussage der Kommunalwald GmbH ist es nicht möglich, alle heutigen
Kahlflächen auf dem herkömmlichen Wege, also durch das Pflanzen von
Jungbäumen, wieder zu bewalden. Stattdessen sind zumindest auf einem
Teil der Flächen alternative Ansätze gefragt.
Der Vorteil des in
diesem Antrag vorgestellten Verfahrens liegt darin, dass mit
überschaubarem Einsatz eine große Erfolgsaussicht für die
Wiederbewaldung erreicht werden kann. Hierzu wird auf die natürliche
Hilfe des Eichelhähers gesetzt, der im Herbst eine große Anzahl von
Eicheln (bis zu 5000 Stück je Tier) versteckt, um sie im Winder wieder
zu suchen. Ähnlich wie von Eichhörnchen bekannt, findet der Eichelhäher
jedoch nur einen Bruchteil der versteckten Samen wieder, der Rest
verbleibt maximal effektiv für eine Wiederbewaldung in der Fläche.
Es
finden sich auf den Internetpräsentationen vieler lokaler
Nachrichtenredaktionen Berichte über erfolgreich durchgeführte Projekte
dieser Art, insbesondere unter folgendem Link findet sich eine gute
Beschreibung des Verfahrens: https://www.wochenblatt-dlv.de...
Einen besonderen zusätzlichen Nutzen bringt ein solches Projekt, wenn
wir es schaffen, die Bevölkerung aktiv einzubinden und so ein größeres
Bewusstsein für „unseren“ Wald seine aktuellen Herausforderungen zu
schaffen. Wir schlagen dazu vor, insbesondere bei Kindern und
Jugendlichen um tatkräftige Unterstützung für das Projekt zu werben. Die
Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Volkmarsen hat sich zu diesem
Thema bereits mit der Kommunalwald GmbH ausgetauscht, die ein solches
Projekt ausdrücklich unterstützt.
02.10.2022:
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Volkmarsen gemeinsam mit den freien Wählern
Volkmarsen reichen einen Antragzur Machbarkeitsprüfung von
Photovoltaikanlagen auf allen städtischen Gebäuden ein.
Zwar sind vereinzelt schon Anlagen auf städtischen Gebäuden
installiert, allerdings bleibt derzeit noch ein erhebliches Potential
ungenutzt. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gemeinsam mit der FWG Volkmarsen haben
daher folgenden Antrag an die Stadtverorndetenversammlung eingereicht.
Der Antrag wird im 19.10. im Bau- und Umweltausschuss und am 01.11. in
der Stadtverordnetenversammlung beraten.
Beschlussvorschlag:
Prüfauftrag zur möglichen Nutzung von städtischen Gebäuden und Liegenschaften für den Betrieb von Photovoltaik-Anlagen
Der Magistrat / Die Verwaltung wird beauftragt die Dachflächen der städtischen Gebäude und Liegenschaften auf ihre jeweilige Eignung für Photovoltaik-Anlagen zu prüfen. Darüber hinaus soll das Ergebnis der Analyse zusammen mit einem Bericht zu den erwarteten Investitionskosten und den finanziellen Einsparmöglichkeiten vorgelegt werden.
Dabei sollen passende Förderprogramme ebenso eruiert werden, wie Beteiligungsformate für die Bürgerinnen und Bürger.
Im Einzelnen sollten folgende Parameter in Augenschein genommen und fachlich ausgewertet werden:
Bei welchen städtischen Gebäuden werden die statischen und baulichen Voraussetzungen erfüllt um eine PV-Anlage montieren und betreiben zu können? Hierbei ist auch der Zustand und das Alter vorhandenen Dacheindeckung entsprechend zu berücksichtigen.
Es gilt auch zu prüfen, ob die Gebäudeausrichtung geeignet ist, um einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage zu gewährleisten. Hier sollen dann auch die Verschattungsparameter oder sonstige Störfaktoren geprüft werden.
Überprüfung der Netzkapazitäten. Hier sollen die notwendigen, durch die Stadt zu tragende Maßnahmen zum Netzausbau in der Wirtschaftlichkeitsanalyse berücksichtigt werden. Grundsätzlich sind die Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet, den durch PV-Anlagen erzeugten Strom anzunehmen und zu vergüten.
Es ist zu klären, ob auch die Möglichkeit besteht auf Grund der Gebäudenutzung einen effektiven Eigennutzungsanteil in Form von Eigenverbrauch zu generieren.
Von daher ist hierbei dann auch der Stromverbrauch der relevanten städtischen Gebäude darzulegen.
Ist auf Grund der Gebäudenutzung tagsüber kein Eigenverbrauch möglich, so ist unter zu Grunde Legung der ab 2023 geltenden erhöhten Einspeisevergütung, eine Kalkulation für eine 100%ige Einspeisung zu berücksichtigen.
Begründung
Wir stehen unbestritten vor immensen Herausforderungen, um die drohende Klimakatastrophe einzudämmen. Ein essenzieller Faktor ist die Art und Weise wie Energie und hier speziell elektrischer Strom gewonnen wird. Der Anteil der erneuerbaren Energien nimmt zwar stetig zu, allerdings nicht ansatzweise in dem erforderlichen Tempo, um eine Klimaneutralität in absehbarer Zeit zu erreichen.
Auch hier ist jede einzelne Maßnahme für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende wichtig. Speziell die öffentliche Hand und in unserem Fall auch die Kommune hat hier Vorbildfunktion und sollte auch aus wirtschaftlichem Interesse eine Vorreiterrolle einnehmen. Daher sind die möglichen PV-Kapazitäten in Volkmarsen und in den Stadtteilen zu prüfen und im nächsten Schritt eine PV-Offensive einzuleiten.
In Volkmarsen wird bereits ein Teil des Stroms durch erneuerbare Energien auf privaten und öffentlichen Dächern, den Bürgersolarpark und die Biogasanlagen erzeugt. Es ist aus unserer Sicht jedoch unerlässlich ALLE Potenziale auszuschöpfen und als Stadt voranzugehen.
Wir wollen den Klimaschutz stärken, die Energiewende voranbringen sowie nachhaltig investieren und bauen.
Durch die staatliche Einspeisevergütung, dass sog. Erneuerbare Energie Gesetz, kann sich der Bau einer Photovoltaikanlage nicht nur langfristig selbst finanzieren, sondern sogar erhebliche Gewinne einbringen. Das bedeutet für Volkmarsen zunächst eine finanzielle Entlastung durch eingesparte Stromentgelte oder zusätzliche Gewinne durch den Verkauf selbst erzeugter Energie.
Eine win-win-Situation für die Volkmarser Bürgerinnen und Bürger und auch für die Umwelt.
27.09.2022: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN reichen Antrag für erweiterte Energiesparmaßnahmen der Stadt ein.
Seit
dem Überfall Russlands auf die Ukraine und der daraus folgenden
Energiemangellage sind alle, Bürger wie Unternehmen und Behörden dazu
aufgefordert, Energie einzusparen. Die bisher vom Magistrat
beschlossenen Maßnahmen gehen uns nicht weit genug. Wir haben daher
folgenden Antrag an die Stadtverordnetenversammlung eingereicht. Der Antrag wird im 19.10. im Bau- und Umweltausschuss und am 01.11. in der Stadtverordnetenversammlung beraten.
Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat, folgende zusätzliche Maßnahmen zur Energieeinsparung im Winter 2022/2023 umzusetzen:
Die Maßnahmen sind, wie alle kurzfristigen Maßnahmen zur Energieeinsparung im Winter 2022/2023, bis zum 28.02.2023 zu befristen und zu diesem Zeitpunkt auf ihre weitere Notwendigkeit zu überprüfen.
Zur Begründung:
Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine ist die gesamte Gesellschaft aufgerufen, die bisherige Praxis bei der Nutzung von Energie zu überdenken und insbesondere in Hinblick auf eine mögliche Energiemangelsituation im Winter 2022/2023 Energieverbräuche so weit wie mit vertretbaren Einschränkungen möglich zu reduzieren.
Der öffentlichen Verwaltung fällt dabei eine besondere Vorbildrolle zu. Nur mit glaubwürdigen Einsparungen im öffentlichen Bereich können diese auch von Bürgern erwartet werden.
Im Umkehrschluss ist von keinem Bürger eine maßgebliche Beteiligung an diesem nationalen Kraftakt zu erwarten, wenn Zweifel an ambitionierten Maßnahmen der öffentlichen Verwaltung aufkommen.
Die hier vorgeschlagenen Maßnahmen sind solche sichtbaren und glaubwürdigen Maßnahmen, stellen aber dabei aber keine übermäßige Belastung der Bevölkerung dar.
Eine Abschaltung der Straßenbeleuchtung in den Nachtstunden wird nur von wenigen Einwohnern überhaupt bemerkt werden. Für diejenigen, die auch die nächtliche Ausleuchtung der Straßen gewohnt sind, stellt das Mitführen einer Taschenlampe eine zumutbare Alternative dar.
Das Abschalten der Warmwasserbereitung in öffentichen Einrichtungen wurde im Landkreis bereits beschlossen. Es ist unklar, warum Volkmarsen nicht die gleiche Maßnahme ergreifen sollte. Da die Warmwasserbereitung in den Sporthallen wegen der langen Stillstandszeiten mit erheblichen Bereitstellungsverlusten verbunden ist, ist mit dem Abschalten ein erhebliches Einsparpotential verbunden.
Daher ergibt sich in Summe auch dann noch eine erhebliche Einsparung, wenn Duschvorgänge lediglich in Privatwohnungen verschoben werden.
In Einklang mit den sonstigen Maßnahmen zur Energieeinsparung im Winter 2022/2023 sind auch diese Maßnahmen im Februar 2023 auf ihre weitere Notwendigkeit zu überprüfen.
20.07.2022: Leider wurde heute unser Änderungsantrag zur weiteren Überarbeitung der Feldwegesatzung abgelehnt.
Die Verwaltung hatte einen sehr dünnen Beschlussvorschlag vorgeleget,
der unseren ursprünglichen Antrag aus dem Sommer 2021 quasi ad acta
legt. In der Sitzung vom 20.07. wurde unser Änderungsantrag jetzt bei
Stimmgleichheit (Also nicht, wie in der WLZ stand, "mit breiter
Mehrheit") abgelehnt. Statt dessen wurde dem Untätgkeitsantrag der
Verwaltung gefolgt. Leider gibt es damit aktuell keine Hoffnung für die
Feldflur in Volkmarsen. Aber wir bleiben an dem Thema dran. Da die
Rathausspitze geäußert hat, dass Vergehen gegen die aktuelle
Feldwegeordnung konsequent geahndet werden. Jetzt heißt es also:
Nachmessen! Wo wird über die Grenze geackert, Gift und Gülle verspritzt
oder gemulcht?
Wir fangen dann mal an zu sammeln; Hilfe gern erwünscht...
30.05.2022: Heute wurde die Sanierung der Warburger Straße und der Gerichtsstraße mit breiter Mehrheit beschlossen.
Wir konnten dem Antrag der Verwaltung nicht folgen, da insebesondere
im Bereich der Warburger Straße keinerlei Modernisierung stattfindet und
insbesondere keine Verbesserung der Situation für Fußgänger und
Radfahrer. Statt dessen soll hier eine völlig aus der Zeit gefallene
Straße mit ausschließlicher Optimierung für den Autoverkehr unverändert
erneuert werden.
Wir bedauern, dass die Gelegenheit verpasst wurde, hier für mehr Sicherheit, Lärmschutz und Lebensqualität für die Anwohner zu sorgen.
07.04.2022: Unser Antrag zur Wärmeversorgung in Neubaugebieten wurde heute von der Stadtverordnetenversammlung angenommen.
Es geht dabei um die Projektierung von zentralen und regenerativen Wärmeversorgungen in Neubaugebieten. Dies stellt sowohl wirtscahftlich als auch ökologisch ein Gewinn dar. Die genauen Rahmenbedingungen werden in der Folge von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung ausgearbeitet.
Unser Antrag im Wortlaut:
Neu auszuweisende sowie in Planung befindliche Baugebiete und kommunale Neubauvorhaben der Stadt Volkmarsen werden zur Wärmeversorgung nicht mehr über das Erdgasnetz erschlossen.
Statt dessen beauftragt die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat, für neu auszuweisende sowie in Planung befindliche Baugebiete zu prüfen, ob eine Wärmeversorgung über ein zentrale Erdwärmebohrung in Verbindung mit Niedertemperatur-Nahwärmenetz umsetzbar ist.
Begründung:
Die Bereitstellung von Heizwärme mittels des fossilen Energieträgers Erdgas ist vor dem Hintergrund der Klimakrise und den Klimazielen von Landes- und Bundesregierung ein Auslaufmodell. Auch in Hinblick auf das noch zu beschließende kommunale Klimaschutzkonzept ist es geboten, alle Optionen zur Reduktion fossiler Energieträger auszuschöpfen. Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine besteht zudem bei Landes- wie Bundesregierung die Absicht, die Abhängigkeit von russischem Erdgas zu reduzieren.
Sind Änderungen des Energieträgers im Bestand nur mit erheblichem Mehraufwand möglich, so besteht bei einem Neubau Wahlmöglichkeit zwischen den Energieträgern.
Stellt der Energieversorger für die neu zu erschließenden Baugebiete weiterhin Erdgasanschlüsse bereit, so steht zu befürchten, dass Bauwillige sich für diese obsolete Technologie entscheiden.
Es stehen mit der Erschließung von Luftwärme sowie Erdwärme insbesondere im Neubau zwei zeitgemäße und erprobte Alternativen zur Verfügung. Durch Nutzung von regenerativ – und idealerweise lokal – erzeugter elektrischer Energie stellen diese Technologien heute die einzigen Möglichkeiten dar, Heizwärme zu 100% regenerativ bereitzustellen.
Anlagen zur Erdwärmenutzung weisen einen höheren Wirkungsgrad auf als Anlagen, welche die Umgebungsluft als Primärenergie nutzen. Zudem ist hervorzuheben, dass der Betrieb von Anlagen zur Luftwärmenutzung immer mit einer gewissen Geräuschbelastung einhergehen, wohingegen Anlagen zur Erdwärmenutzung praktisch geräuschlos arbeiten.
Eine besonders hohe Effizienz erreichen die Anlagen zur Erdwärmenutzung, wenn statt einer Bohrung je Grundstück eine zentrale Bohrung für mehrere Häuser angelegt wird. Die Wärmeverteilung wird dann über ein Niedertemperatur-Nahwärmenetz realisiert.
Der Betreiber der Bohrung verkauft dabei die bereitgestellte Primärenergie an die Bewohner, die tatsächliche Bereitstellung der Heizwärme erfolgt durch eine Wärmepumpe in jedem angeschlossenen Haus.
Die Finanzierung einer zentralen Erdwärmebohrung findet in erster Linie statt über den Erlös für die verkaufte Primärenergie, Bohrung wie Nahwärmeverteilung sind zusätzlich über die KfW Förderprogramme 271, 272, 281 und 282 förderfähig.
02.03.2022: Interview mit Hendrik Vahle zur anstehenden Bürgermeisterwahl

Lest hier das Interview von Bündnis 90/Die Grünen in Volkmarsen mit dem Büergermeisterkandidaten Hendrik Vahle.
Der Count Down läuft: Am 6. März 2022 ist Bürgermeisterwahl in Volkmarsen. Schon früh hat sich der Volkmarser Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN entschieden, Hendrik Vahle bei seiner Kandidatur zu unterstützen. Warum? Die Gründe möchten wir Euch in einem kurzen Interview mit dem Bürgermeisterkandidaten aufzeigen.
Wir als Volkmarser GRÜNE sind u. a. mit den Zielen Schaffung sicherer Radwege und die Anbindung aller Ortsteile an die Kernstadt angetreten. Herr Vahle, wie wichtig ist für Sie eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und was beinhaltet diese aus Ihrer Sicht?
Hendrik Vahle: Verkehrsinfrastruktur ist für mich mehr als die Erhaltung und die Instandsetzung der Straßen für den Autoverkehr. Auch die Schaffung von Rad- und Wanderwegen habe ich im Fokus. Gerade haben wir den H9 als gemeindeübergreifenden Wanderweg geschaffen, der meines Wissens sehr gut angenommen wird. Ich möchte auch weiterhin über den Tellerrand, sprich über die Kreis- und Landesgrenzen, hinausschauen. Hierdurch könnten interessante Fahrradrouten entstehen – beispielsweise eine Drei-Burgen-Tour über Weidels-, Kugelsburg und Desenberg. Auch eine Seen-Tour über den Diemel- und Twistesee wäre denkbar. Dabei habe ich auch die Nordwaldecker Kommunen bei der Ausweitung des Radwegenetzes im Blick.
Und wie sieht es mit der Rad-Anbindung der einzelnen Ortsteile Volkmarsens aus?
Auch das ist ein wichtiges Thema. Ich weiß, dass hier noch Lücken klaffen – beispielsweise bei der Verbindung von Hörle, Herbsen und Ammenhausen. Auch nach Lütersheim ist die Anbindung per Rad nicht optimal. Bei der Verbindung Volkmarsen – Külte wird es in diesem Jahr einen Lückenschluss geben. Die Verbindung von Volkmarsen über Rhöda nach Breuna ist bereits in Arbeit. Die Strecke nach Welda wurde kürzlich erneuert. Mein Ziel ist, einen fließenden Radverkehr zu ermöglichen, denn das wird auch immer mehr abgefragt.
Welche Ziele haben Sie bezüglich des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)?
Hendrik Vahle: Es gibt ein städtisches Ziel, was sich die Stadtverordnetenversammlung Volkmarsen bereits gesetzt hat, nämlich dass jedes Jahr die ÖPNV-Angebote vorgelegt werden. Daraus würde ich im nächsten Schritt erarbeiten wollen, welcher Bedarf in welchem Ortsteil besteht – also was die Leute vor Ort wollen - und ob sich das finanziell realisieren lässt. In Lütersheim gibt es beispielsweise keine Busverbindung. Wer in Lütersheim wohnt, kann derzeit nur mit dem Sammeltaxi fahren. Eine Idee wäre hier beispielsweise ein barrierefreier Stadt- oder Bürger-Bus. Dies will aber wohl überlegt und geprüft sein - gerade auch in finanzieller Hinsicht - und geht meines Erachtens nur mit der aktiven Beteiligung der Bevölkerung, bspw. als ehrenamtliche Fahrer.
Als Volkmarser GRÜNE sind wir mit dem kommunalpolitischen Ziel der Stärkung von Ehrenamt und Vereinen und dem konkreten Wunsch nach einem/einer hauptamtlichen Mitarbeiter*in mit Zuständigkeit für Ehrenamt und Vereine in der Stadtverwaltung angetreten. Ihnen liegt dieses Thema auch am Herzen?
Hendrik Vahle: Ja, sehr. Denn Vereine sind auch die Stützen der Gesellschaft. Ich würde gerne eine Art Bürger- und Vereinsmanager*in in der Verwaltung etablieren, quasi als ersten Ansprechpartner für Vereinsvorstände mit kurzem Draht zur Verwaltung. Ob dies ein hauptamtlicher Mitarbeiter oder auch ein engagierter Ehrenamtler sein kann, möchte ich dabei an dieser Stelle noch offen lassen.
Zudem möchte ich gerne regelmäßige Treffen mit den Vereinsvorständen anbieten, an denen auch Vertreter*innen der Stadt teilnehmen. Dort könnten auch vereinsübergreifende Themen besprochen werden – beispielsweise wo die Vereine Probleme sehen und wie man sich gegenseitig unterstützen kann. Die Einführung der neuen Datenschutz-Grundverordnung vor einigen Jahren war ein solches Thema, das viele Vereinsvorstände sehr gefordert hat. Hier könnte geprüft werden, wo die Stadt Volkmarsen Einflussmöglichkeiten hat bzw. die Vereine und Verbände beispielsweise durch Einladungen an Referenten unterstützend tätig werden kann. Aber das hängt natürlich davon ab, wie diese Ideen von den Ehrenamtlichen angenommen werden.
Uns GRÜNEN sind die Themen Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit sehr wichtig. Auf Ihren Wahlkampfveranstaltungen sprechen Sie von „Nachhaltigkeit finanziell, demographisch und bezogen auf den Klimaschutz“. Bedeutet die Reihenfolge, dass sich der Klimaschutz den anderen Zielen unterzuordnen hat?
Hendrik Vahle: Nein, für mich ist das keine Reihenfolge, sondern ein Zusammenspiel der Themen. Ich habe das Ziel, Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz stärker hervorzuheben – aber im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten. Der Begriff Nachhaltigkeit kommt ja aus der Forstwirtschaft und bedeutet, dass man dem Wald immer nur so viel entnehmen darf, dass genügend nachwächst, den Wald also nicht überbeansprucht. So ähnlich würde ich den Begriff Nachhaltigkeit im Allgemeinen sehen. Nachhaltiges Handeln soll keine Ausnahme bleiben, sondern es wird der Normalfall werden müssen. Aber wir müssen schauen, dass wir auch das Geld dafür haben. Denn wenn unsere Kinder und Enkel die Schulden dafür zahlen müssen, wird meines Erachtens das Nachhaltigkeitsprinzip ad absurdum geführt. Deshalb spreche ich von „demografischer Nachhaltigkeit“.
Aber die Stadt muss beim Thema Nachhaltigkeit auch als Vorreiter vorangehen. D. h. wir müssen uns bei diesem Thema erstmal klar darüber werden, was wir für eine Energiebilanz haben: Was brauchen wir an Energie, was produzieren wir. Ich glaube, da ist noch ganz viel drin, auch als Stadt gesamt – nicht nur die städtischen Gebäude.
Es wäre mir wichtig, dass wir dahin kommen, dass wir zumindest erst einmal auf dem Papier autark sind und dann in einem nächsten Schritt schauen, wie die Energiebilanz unserer eigenen Gebäude ist. Beispielsweise könnte man in der Nordhessenhalle und der Erpetalhalle in Ehringen auf LED-Beleuchtung umrüsten. Das macht jedoch nur Sinn, wenn wir da entsprechende Förderungen in Anspruch nehmen können. Ich bin aber aufgrund der neuen Regierung gerade im Bund guter Dinge, dass es in nächster Zeit verstärkt Fördermittel für diese Bereiche geben wird. Aber hier ist wichtig, diese Fördermittel dort zu nutzen, wo Bedarf ist, und zu schauen, welche Möglichkeiten bestehen und welches die beste für Volkmarsen ist.
Ein gutes Beispiel ist hier mein Bestreben, die Digitalisierung im Rathaus voranzubringen. Die Sitzungsdienste und Rechnungsbearbeitung haben wir bereits umgestellt und sparen dadurch jede Menge Papier ein.
Gewässerschutz ist für uns GRÜNE ein wichtiges Thema. Werden Sie die Umsetzung der im Jahr 2000 verabschiedeten europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) weiter vorantreiben? Wie überzeugen Sie Landwirte, um entsprechende Grundstücke zu erwerben?
Hendrik Vahle: Ich glaube, da hat unser derzeitiger Bürgermeister Hartmut Linnekugel einen guten Weg gefunden, indem er guckt, was wir als Tauschfläche anbieten können. Ich möchte definitiv an dieser Umsetzung festhalten. Es ist ja auch ein Programm, das sehr gut gefördert wird. Leider ist die Umsetzung etwas schleppend. Ich denke, daran müssen wir arbeiten.
In Hessen sollen bis 2025 25 Prozent der Agrarflächen ökologisch bewirtschaftet sein, nach Plänen der Ampel-Koalition sind es 30 Prozent bis 2030. Wie kann die Stadt hier einen Beitrag leisten, um diese Ziele zu erreichen?
Hendrik Vahle: Auch hier ist noch mehr Aufklärungsarbeit gefragt: Wir müssen den Landwirten aufzeigen, was es bringt es, wenn man ökologisch bewirtschaftet. So kann man im nächsten Schritt eventuell erreichen, dass mehr Landwirte auf eine ökologische Bewirtschaftung umsteigen. Einige Kommunen achten bei der Verpachtung ihrer Flächen ja bereits darauf, dass die Flächen ökologisch bearbeitet werden. Das kann aber nur durch die Stadtverordnetenversammlung entschieden und gemeinsam umgesetzt werden. So etwas gelingt gemeinsam. Deshalb ist mir vor allem die Aufklärung wichtig. Aber auch hier gilt: Nachhaltigkeit wird in der Zukunft nicht die Ausnahme sein, sondern muss der Regelfall sein.
Stichwort Erhaltung der historischen Bauwerke und Reduzierung des Flächenverbrauchs – wie stehen Sie diesen Themen gegenüber?
Hendrik Vahle: Die Neubaugebiete sind ja schon weitgehend abgesteckt: an der Herbser Straße in Volkmarsen, das Neubaugebiet in Ehringen, in Külte, Lütersheim und Hörle haben wir noch ein paar Plätze. Ich bin aber der Meinung, dass man den Fokus nicht nur auf neue Bauplätze legen sollte. Erschließen sollte man auch, aber ich glaube, von den übergeordneten Stellen, sprich Bund und Land, werden die Einschränkungen immer größer werden, weil man nicht will, dass es sich immer mehr zersiedelt. Wenn man Bilder der Kernstadt aus den 1950er Jahren mit denen aus 2010 vergleicht, scheint sich die Fläche der Stadt fast verdoppelt zu haben. Die Einwohnerzahl aber nicht. Da müssen wir aufpassen, dass wir uns nicht zu sehr zersiedeln und die Innenstadt verödet. Deswegen müssen wir versuchen, wieder in ein größeres Landes- oder Bundesprogramm aufgenommen zu werden, um auch den privaten Eigentümer Möglichkeiten zu bieten, ihre Gebäudesubstanz zu sanieren. Es gibt auch Förderprogramme zur energetischen Stadtsanierung, beispielsweise von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Auch in älteren Häusern kann man energetisch etwas tun. Ich könnte mir vorstellen, dass wir u. a. energetische Beratungen für Bürger*innen anbieten. Das macht beispielsweise die Gemeinde Breuna schon. Der Abriss alter Gebäude ist für mich immer die letzte Möglichkeit. Anhand eines Leerstandkatasters könnte man sehen, wo Leerstände sind, wo es leistbar ist, die Gebäude zu sanieren und wo eventuell neuer Wohnraum geschaffen werden kann.
Gerade wurde eine Forderung der GRÜNEN, eine zusätzliche Kraft für das Jugendhaus in Volkmarsen zu beschäftigen, umgesetzt. Wie wichtig ist Jugendarbeit für Sie?
Hendrik Vahle: Jugendarbeit ist für mich wichtig, aber das bezieht sich nicht nur auf die städtische. Es gibt ja ganz viel Akteure: Wir haben Vereine, Schulen - mit den AGs -, und wir haben unser städtisches Jugendzentrum. Ich bin der Meinung, dass wir diese noch mehr verzahnen könnten. Ich würde gerne einen Runden Tisch schaffen, wo gemeinsam geschaut wird: Was können wir den Jugendlichen bieten? Ist das, was wir anbieten so richtig? Wo haben wir noch Lücken? Was haben wir für finanzielle Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten? Ich habe schon den Wunsch nach einem Skaterpark vernommen. Ein solches Projekt kann aus meiner Sicht aber nur gelingen, wenn sich alle einbringen. Die Jugendlichen sollten mit einbezogen werden – sowohl bei der Planung als auch bei der Erbringung von Eigenleistungen oder durch die Unterhaltung und Pflege des Platzes.
Beim Jugendzentrum würde ich mir eine größere Frequentierung wünschen. Hier wäre zu überlegen, wie man weitere Angebote schafft und so noch mehr junge Menschen anspricht. Auch da bin ich dafür, über den Tellerrand hinauszuschauen und eventuell mit anderen Gemeinden gemeinsam Angebote zu schaffen. Denkbar für mich wären gemeindeübergreifende Ferienspiele. Dabei gilt es, den Vereinen keine Konkurrenz zu machen, sondern gemeinsam ein breiteres Angebot für Kinder und Jugendliche zu machen.
07.01.2022: Sitzung des Wahlausschusses und Start in den Bürgermeisterwahlkampf
Bei der Sitzung des Wahlausschusses stellte sich für viele
Beteiligte noch eine weitere Bewerberin vor, sodass die Bürger am 06.
März eine echte Wahl haben zwischen dem durch ein breites politisches
Bündnis unterstützen Kandidaten Hendrik Vahle und der Baustoffprüferin
Nadia Böhme aus dem Ortsteil Herbsen.
Bündnis 90/Die Grünen unterstützt den bisherigen Büroleiter
im Rathaus, Hendrik Vahle und startet in den gemeinsamen
Bürgermeisterwahlkampf. Termine folgen in Kürze.
29.11.2021: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstüzt den unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Hendrik Vahle
Hier die Pressemitteilung zur Unterstützung für Hendrik Vahle bei der Wahl am 06.03.2022.
Am Donnerstag, den 25.11.2021 stellte der parteilose Bürgermeisterkandidat Hendrik Vahle dem Volkmarser Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sich selbst und seine Ideen für Volkmarsen vor. Es folgte ein reger inhaltlicher Austausch.
„Wir sind erfreut über einige Übereinstimmungen“, so Ortsverbandssprecherin Laura Lau, „insbesondere die Ideen zur Unterstützung von Vereinen, Belebung der Innenstadt, Digitalisierung und Bürgernähe haben uns überzeugt.“
Auch beim GRÜNEN Kernthema Klima- und Naturschutz fanden sich Gemeinsamkeiten.
Anschließend an das Treffen mit dem 37-jährigen Büroleiter stimmten die anwesenden Mitglieder des Ortsverbandes einstimmig für die Unterstützung des Bürgermeisterkandidaten.
Fraktionsvorsitzender Daniel Clemens: „Wir sehen in ihm einen qualifizierten und passenden Anwärter auf das Bürgermeisteramt. Hendrik Vahle ist die richtige Wahl für Volkmarsen.“
18.11.2021: Haushaltsanträge von Bündnis 90/Die Grünen in Volkmarsen
Wir bringen uns mit zwei Anträgen zum Haushalt in die Beratungen am 07.12.2021 ein. Zum einen bringen wir einen Eintrag für ein festes Buget für Naturschutzprojekte in Volkmarsen ein. Zum anderen versuchen wir den unnötigen und unter Gesichtspunkten des Naturschutzes fragwürdigen Ausbau von Feldwegen (Befestigung von Randstreifen, Verbreitern von Asphaltdecken) zu verhindern. Hier findet ihr unsere Anträge im Wortlaut.




28.06.2021: Für mehr biologische Vielfalt in Feld und Flur
Bündnis 90/Die Grünen stellen Antrag zur Novellierung der Feldwegeordnung an die Stadtverordnetenversammlung Volkmarsen
Nachdem
unser Antrag zur Mitgliedschaft der Stadt Volkmarsen bei den Kommunen
für biologische Vielfalt e.V. mit fraktionsübergreifender Mehrheit
angenommen wurde, stellen wir für die kommende
Stadtverordnetenversammlung am 16.09. den nächsten Antrag für mehr
Biodiversität.
Lest den Antrag und Begründung unten im Wortlaut.


Bürgerversammlung in Volkmarsen am 02.09.2021
Bitte nehmt die Möglichkeit wahr, an der Bürgerversammlung teilzunehmen.

Aufstehen gehen Rechts in Volkmarsen am 17.04.2021
Mach mit beim Protest anlässlich des Bundeskongresses der Jugendorganisation der AfD in Volkmarsen. Wir treffen uns am Samstag, den 17.04. um 15 Uhr vor dem Rathaus in Volkmarsen.
Gemeinsam wollen wir einstehen gegen Hass und Hetze und für ein buntes, weltoffenes und tolerantes Volkmarsen.

In Zeiten der Pandemie sind dabei natürlich einige Hinweise zu beachten, die zwingend während der Versammlung eingehalten werden müssen und hier aufgeführt sind.

Die Kandidaten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellen sich und ihre Kernthemen im Video vor.

Für die aktuellsten Informationen aus unserem Wahlkampf und politischer Arbeit abboniert unseren Instagram-Account gruene_volkmarsen. Dort werden auch die Kandidaten für die Kommunalwahl 2021 vorgestellt.

Die Kandidatenliste des neu gegründeten Ortsverbandes Bündnis
90/Die Grünen in Volkmarsen steht. Unser Fokus: Die Sicherung der
natürlichen Lebensgrundlagen für die nächsten Generationen.

v.
l. vorne Leon und Sabine Lau-Lewald (Lütersheim), Alyssa Scharf
(Volkmarsen), Claudia Kreller (Volkmarsen), Katrin Harder (Ehringen),
Ronja, Daniel, Jella und Ferdinand Clemens (Hörle), Jochen Siebert
(Ehringen), Laura Lau und Lebenspartner Fabian Meding (Ehringen), Malou,
Marius und Violetta Bat-Drude mit Titus (Volkmarsen) , Susanne Poser
(Lütersheim) Silvia Goldbach (Hörle). Foto: Maria Siebert
Kaum
vier Wochen ist unser Ortsverband alt, schon haben wir es geschafft
eine Kandidatenliste vollständig zu füllen. Neun Frauen und vier Männer
kandidieren im Alter zwischen 19 und 70 Jahren. „Wir freuen uns
besonders, dass so viele Frauen Lust haben, in unserem Team
mitzuarbeiten“, betont Ortsverbandssprecherin Laura Lau, die die
Kandidat*innen-Liste anführt.
Auch über die Verteilung der
Kandidat*innen in den Ortsteilen ist Daniel Clemens, der hinter Laura
Lau auf Platz 2 der Grünen-Liste kandidiert, sehr froh: „Wir sind sowohl
in der Kernstadt Volkmarsen als auch in Ehringen, Hörle und Lütersheim
vertreten und haben unser Ohr so ganz nah an den jeweiligen Themen in
den Ortsteilen“. So können wir sehen, wo der Schuh in der Bevölkerung
drückt und Ihr Anliegen vertreten.
Unsere Themen: Artenvielfalt erhalten und Flächenverbrauch eindämmen
„Immer
mehr Feldwege, Hecken, Feldraine und Ackerränder verschwinden – gerade
auf dem Land“, sorgt sich Violetta Bat-Drude, die auf Platz 3 der Liste
zu finden ist.
Schutz des Trinkwassers sowie zunehmender
Flächenverbrauch bei gleichzeitigem Leerstand von Gebäuden, das sind
Themen, die Jochen Siebert bewegen.
Unsere Themen: Ehrenamt und Vereine fördern
Ebenfalls
ganz vorne auf der Themenliste angesiedelt sind für uns Kinder- und
Jugendthemen. Nicht nur in diesem Bereich spielen Vereine eine wichtige
Rolle. „Ohne Fördervereine wären beispielsweise die vielen Aufgaben vor
allem in der Kinder- und Jugendarbeit nicht zu stemmen“, so Laura Lau.
Doch auch darüber hinaus ist ein reges Vereinsleben wichtig für die
Attraktivität Volkmarsens und den Ortsteilen. Vereine, die sich für
Kultur und Toleranz einsetzen sind ebenso wichtig wie Sportvereine.
„Hier gilt es, die Ehrenamtlichen durch die Politik zu entlasten und zu
unterstützen. Warme Worte allein helfen nicht“, fordert Daniel Clemens.
Unsere Themen: Zukunftsfähige und attraktive Stadt
„Eine
Stadt wie Volkmarsen mit ihren Ortsteilen hat eine echte Chance –
gerade in Zeiten, in denen mobiles Arbeiten immer attraktiver wird. Aber
der ländliche Raum muss diese Chance auch nutzen und die richtigen
Voraussetzungen schaffen“, so Daniel Clemens.